Weinheimer Mittagstisch
Mit Menschen ... für Menschen
Wenn in Weinheim in den Wochen des Mittagstisches Gemüse geschnippelt, Knödel gerollt, Brote belegt und Kuchen gebacken werden, dann entsteht weit mehr als nur eine warme Mahlzeit. Es entsteht Gemeinschaft. Seit 1999 laden baptistische, evangelische und katholische Gemeinden gemeinsam zum Weinheimer Mittagstisch ein. Woche für Woche öffnen unterschiedliche Kirchen und Gemeindehäuser ihre Türen und zeigen: Menschen brauchen nicht nur Essen, sondern auch Begegnung, freundliche Worte und das Gefühl, willkommen zu sein.
Allein in diesem Jahr (2026) wurden innerhalb von fünf Wochen 2.538 warme Mahlzeiten ausgegeben. Möglich wird dies durch Menschen, die sich engagieren: Ehrenamtliche, die finanziell unterstützen, die kochen, vorbereiten, organisieren, Kaffee ausschenken oder einfach Zeit für ein Gespräch mitbringen. Schülerinnen und Schüler helfen ebenso mit wie Menschen im Ruhestand. Jede und jeder kann sich mit den eigenen Fähigkeiten einbringen.
Besonders schön ist dabei die ökumenische Zusammenarbeit. Unterschiedliche Gemeinden gestalten gemeinsam ein Angebot, das aus Weinheim kaum mehr wegzudenken ist. Inzwischen unterstützen neben dem Diakonischen Werk und der Wohnungslosenhilfe der Caritas auch Ärztinnen und Ärzte sowie eine Friseurin an einzelnen Tagen den Mittagstisch. So ist etwas entstanden, das weit über die Essensausgabe hinausreicht: Offenheit, Respekt, Ansprache und echte Herzlichkeit tun den Gästen gut.
Der Weinheimer Mittagstisch lebt von Menschen, die mitmachen. Vielleicht haben auch Sie Freude daran, einmal mitzuhelfen oder das Projekt zu unterstützen? Beides ist jederzeit herzlich willkommen!
So kann ich helfen
- Womit? Tatkräftig: Essen vorbereiten/Aufräumen | Kommunikativ: mit Gästen und Helfenden ins Gespräch kommen | Finanziell: Spenden (DE93 5206 0410 0005 0206 03, Evangelische Bank eG)
- Wo? in unterschiedlichen Kirchen und Gemeindehäusern der beteiligten Gemeinden in Weinheim
- Wie oft? flexibel, im Zeitraum der Aktion (Monate Februar, März jeden Jahres)
- Voraussetzungen? ohne Infekt, Kontaktfreude, frei von Vorurteilen
- Entlohnung? gutes Miteinander und ganz viel Dankbarkeit
- Auskunft? Diakonin Monika Preiß, (monika.preiss@kbz.ekiba.de), Pfr. Dr. Stefan Royar (stefan.royar@kbz.ekiba.de)
