Krönungsmusiken von Händel und Mozart (08.02.2014)
Festlich und jubelnd in jeder Hinsicht
Man weiß nicht, wessen Leistung man mehr hervorheben soll, die gesangliche Darbietung der etwa 60 Chormitglieder, die einfühlsame Begleitung des Orchesters oder die stimmliche Präzision der Solisten.
Die attraktive Mischung des Programms mit der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel, seine Komposition der englischen Hymne „The king shall rejoice“ und mit Wolfgang Amadeus Mozarts Motette „Exsultate, jubilate“ und „seiner“ Missa in C Königsmesse sorgte dafür, dass die Peterskirche regelrecht gestürmt wurde und die Reihen schon wenige Minuten nach der Öffnung der Kirchentür dicht besetzt waren. Gleichzeitig war das Konzert „Krönungsmusiken“ der Auftakt für die ins Leben gerufene Stiftung „ChorKlang“.
Bezirkskantorin Anne-Christine Langenbach dirigierte gekonnt zuverlässig die Kantorei der Peterskirche, die Kammerphilharmonie Mannheim und die vier Solisten des Abends Sabine Goetz (Sopran), Kirsten Schwarz (Alt), Martin Erhard (Tenor) und Timothy Sharp (Bariton). Eröffnet wurde der Abend mit der „Feuerwerksmusik“ von Händel, der diese festliche Musik im Auftrag des englischen Königs Georg II. komponierte, anlässlich des so genannten „Aachener Friedens“, der das Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges bedeutete.
Ursprünglich sollte es eine „militärische Musik“ sein, ein Orchester, das nur aus den Instrumenten des Militärs bestand. Doch Händel setzte nach der Uraufführung am 27. April 1749 im Greenpark wieder Streichinstrumente ein. Der damalige Abend endete in einem Fiasko, geblieben aber ist diese unvergleichliche Musik. Pralle Händelvitalität bot Anne-Christine Langenbach mit einem motivierten Ensemble, dessen Intonationsqualität und Klangpracht hohen Ansprüchen genügte.
Wieder war es der englische König Georg II., der Händel beauftragte, für seine Krönung eine Musik zu schreiben „mit aller Pracht und Großartigkeit“. Daraus brachten der Chor und das Orchester an diesem Abend das Anthem „The king shall rejoice“ zu Gehör, das auch damals zur Krönungsmesse erklang. Ein stimmgewaltiger Auftakt für die Sängerinnen und Sänger, die die mächtigen Chorpassagen beeindruckend meisterten und vor allem den Schlussteil das „Halleluja“ strahlend erklingen ließen.
Der zweite Komponist des Abends war Wolfgang Amadeus Mozart. Bereits als 16-Jähriger komponierte er die Motette „Exsultate, jubilate“ für Solo Sopran, Chor und Orchester. Hier brillierte die überragende Sopranisten des Abends, Sabine Goetz , die mit ihrer warmen vollen Stimme auch schwierige Koloraturen scheinbar mühelos und ausdrucksstark vortrug; vor allem auch dann, wenn sie von Bezirkskantor Simon Langenbach einfühlsam an der Orgel begleitet wurde oder im Zusammenspiel mit der Oboe.
Höhepunkt des Konzertes war sicherlich Moarts „Krönungsmesse“, die er selbst für den 23. März 1729 datierte. Schon kurz nach seinem Tod wurde sie zur bevorzugten Komposition für Königs- und Kaiserkrönungen. Bei der Umsetzung in der Peterskirche zeigte sich dabei das perfekte Zusammenspiel der vier Solisten mit dem Chor. Die Sopranstimme von Sabine Goetz, die Altstimme von Kirsten Schwarz, dem Tenor Martin Erhard und dem Bariton von Timothy Sharp fügten sich mit ihren klangvollen Stimmen sowohl in die Parts des Chores ein als auch harmonisch in ihrem gemeinsamen Vortrag. Mit dem Engagement dieser recht jungen, doch bereits konzerterfahrenen Sänger, hatte Anne-Christine Langenbach eine perfekte Auswahl getroffen. Noch einmal zeigte der Chor mit seinen punktgenauen Einsätzen, seiner klanglichen Einheit sein Können und die strahlenden Stimmen übertrugen vor allem im letzten Teil der Messe dem „Agnus Dei“ ein „Gänsehautgefühl“ bei den Zuhörern.
Der lang anhaltende begeisterte Applaus der Zuhörer in der ausverkauften Peterskirche war mehr als verdient und so kamen die Mitwirkenden nicht um eine Zugabe herum. Mit diesem Konzert wurde, so wie im Programmheft angekündigt, die Peterskirche mit „festlichen Orchesterklängen und jubelndem Gesang“ restlos gefüllt.
Bezirkskantorin Anne-Christine Langenbach dirigierte gekonnt zuverlässig die Kantorei der Peterskirche, die Kammerphilharmonie Mannheim und die vier Solisten des Abends Sabine Goetz (Sopran), Kirsten Schwarz (Alt), Martin Erhard (Tenor) und Timothy Sharp (Bariton). Eröffnet wurde der Abend mit der „Feuerwerksmusik“ von Händel, der diese festliche Musik im Auftrag des englischen Königs Georg II. komponierte, anlässlich des so genannten „Aachener Friedens“, der das Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges bedeutete.
Ursprünglich sollte es eine „militärische Musik“ sein, ein Orchester, das nur aus den Instrumenten des Militärs bestand. Doch Händel setzte nach der Uraufführung am 27. April 1749 im Greenpark wieder Streichinstrumente ein. Der damalige Abend endete in einem Fiasko, geblieben aber ist diese unvergleichliche Musik. Pralle Händelvitalität bot Anne-Christine Langenbach mit einem motivierten Ensemble, dessen Intonationsqualität und Klangpracht hohen Ansprüchen genügte.
Wieder war es der englische König Georg II., der Händel beauftragte, für seine Krönung eine Musik zu schreiben „mit aller Pracht und Großartigkeit“. Daraus brachten der Chor und das Orchester an diesem Abend das Anthem „The king shall rejoice“ zu Gehör, das auch damals zur Krönungsmesse erklang. Ein stimmgewaltiger Auftakt für die Sängerinnen und Sänger, die die mächtigen Chorpassagen beeindruckend meisterten und vor allem den Schlussteil das „Halleluja“ strahlend erklingen ließen.
Der zweite Komponist des Abends war Wolfgang Amadeus Mozart. Bereits als 16-Jähriger komponierte er die Motette „Exsultate, jubilate“ für Solo Sopran, Chor und Orchester. Hier brillierte die überragende Sopranisten des Abends, Sabine Goetz , die mit ihrer warmen vollen Stimme auch schwierige Koloraturen scheinbar mühelos und ausdrucksstark vortrug; vor allem auch dann, wenn sie von Bezirkskantor Simon Langenbach einfühlsam an der Orgel begleitet wurde oder im Zusammenspiel mit der Oboe.
Höhepunkt des Konzertes war sicherlich Moarts „Krönungsmesse“, die er selbst für den 23. März 1729 datierte. Schon kurz nach seinem Tod wurde sie zur bevorzugten Komposition für Königs- und Kaiserkrönungen. Bei der Umsetzung in der Peterskirche zeigte sich dabei das perfekte Zusammenspiel der vier Solisten mit dem Chor. Die Sopranstimme von Sabine Goetz, die Altstimme von Kirsten Schwarz, dem Tenor Martin Erhard und dem Bariton von Timothy Sharp fügten sich mit ihren klangvollen Stimmen sowohl in die Parts des Chores ein als auch harmonisch in ihrem gemeinsamen Vortrag. Mit dem Engagement dieser recht jungen, doch bereits konzerterfahrenen Sänger, hatte Anne-Christine Langenbach eine perfekte Auswahl getroffen. Noch einmal zeigte der Chor mit seinen punktgenauen Einsätzen, seiner klanglichen Einheit sein Können und die strahlenden Stimmen übertrugen vor allem im letzten Teil der Messe dem „Agnus Dei“ ein „Gänsehautgefühl“ bei den Zuhörern.
Der lang anhaltende begeisterte Applaus der Zuhörer in der ausverkauften Peterskirche war mehr als verdient und so kamen die Mitwirkenden nicht um eine Zugabe herum. Mit diesem Konzert wurde, so wie im Programmheft angekündigt, die Peterskirche mit „festlichen Orchesterklängen und jubelndem Gesang“ restlos gefüllt.
Ein Großteil der Zuhörer verblieb im Anschluss noch in der Peterskirche. Die neugegründete Stiftung „ChorKlang“ lud zu einem Umtrunk und Buffet ein und Melanie Kraus, Sprecherin der Stiftung, erläuterte deren Werdegang von der Idee bis zur Ausführung und wies darauf hin, „dass mit diesem Konzert der Schritt in die Öffentlichkeit gewagt wurde“.
Auch Dekan Rainer Heimburger bat in seiner Ansprache um Unterstützung für die Arbeit der Stiftung und meinte im doppeldeutigen Wort: „Gehen Sie nicht stiften, sondern stiften Sie!“
Auch Dekan Rainer Heimburger bat in seiner Ansprache um Unterstützung für die Arbeit der Stiftung und meinte im doppeldeutigen Wort: „Gehen Sie nicht stiften, sondern stiften Sie!“
Weinheimer Nachrichten 10.02.2014