Carl Orffs „Carmina Burana“ (2018)

„Wer nicht liebet Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang!“
Dies ist kein Zitat aus der „Carmina Burana“, der Sammlung mittelalterlicher Gedichte aus den Federn von Wandermönchen, es stammt vielmehr von Martin Luther.

Seinen Ausspruch haben sich die Chöre der Peterskirche zu Herzen genommen und musizieren nun voller Freude die „Carmina“, die Lieder über eben diese Themen des Lebens, die von Carl Orff so wunderbar vertont wurden. Orff wählte aus der riesigen Sammlung von Gedichten nur einige heraus, die er in Themenblöcke zusammenfasste. Sein Werk gibt keine fortlaufende Handlung wieder, sondern beschreibt Bilder aus dem täglichen Leben, heute so aktuell, wie vor fast 1000 Jahren. Die Liebe, die ja auch mit dem „Hohen Lied“ in der Bibel gepriesen wird, füllt den größten Teil des Werkes. Spannend ist auch der zum Teil abrupte Wechsel der Sprachen vom Lateinischen ins Mittelhochdeutsche und wieder zurück.
 
Der Abend wird mit zwei weiteren Musikstücken eingeleitet:
 
1. Arvo Pärt – Fratres  für zwei Klaviere und Marimbaphon
2. Sergei Rachmaninow – Erster symphonischer Tanz  für zwei Klaviere
 
Mit der Kantorei, dem Jugendchor „vivida banda“ und Kinderchören der Singschule musizieren Sabine Götz (Sopran), Joaquin Asiain (Tenor), Dieter Schweigel (Bariton), Jens Schlichting und Rolf Fritz (Klavier) und Thorsten Gellings mit Ensemble (Schlagwerk). Die Leitung hat Anne Langenbach.
 
Karten gibt es im Vorverkauf (Buchhandlung Schäffner, Musikhaus Metz) und an der Abendkasse. Für Schüler/innen ist der Eintritt frei!